Kirchengemeinde
Dass das Leben auch im Tod nicht ohne Hoffnung ist, ist eine Überzeugung, die den Kern des christlichen Glaubens berührt. Die Kirche hat über Jahrhunderte Formen herausgebildet, um das Sterben, den Tod und die Trauer zu begleiten.
Nachfolgende Stichworte sollen die Kontaktaufnahme erleichtern.
Pfarrerin Claudia Biester
0151 67266324
claudia.biester(at)ekhn.de
Der Tod eines Menschen bringt Abschied, Trauer und viele Fragen mit sich. Pfarrerinnen und Pfarrer begleiten Menschen in dieser Zeit und stehen seelsorglich zur Seite. Wenn Sie eine Begleitung wünschen, können Sie sich an Pfarrerin Claudia Biester oder an eine Pfarrerin oder einen Pfarrer aus dem Verkündigungsteam wenden.
Gebete und Sterbesegen
Wenn Sie selbst Worte des Trostes und der Hoffnung suchen, können Gebete und ein Sterbesegen eine Hilfe sein.
Im Evangelischen Gesangbuch finden Sie entsprechende Texte unter den Nummern 941 ff. und 949.
Gebete für Sterbende und für Angehörige nach dem Tod eines Menschen wollen vergewissern und von der christlichen Hoffnung erzählen.
Ein Sterbesegen aus dem Evangelischen Gesangbuch (EG 949):
Es segne dich Gott, der Vater,
der dich nach seinem Bild geschaffen hat.
Es segne dich Gott, der Sohn,
der dich durch sein Leiden und Sterben erlöst hat.
Es segne dich Gott, der Heilige Geist,
der dich zum Leben gerufen und geheiligt hat.
Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist
geleite dich durch das Dunkel des Todes.
Er sei dir gnädig im Gericht
und gebe dir Frieden und ewiges Leben. Amen.
Nach dem Sterben: Die Aussegnung
Die Aussegnung ist ein liturgisch gestalteter Abschied vom verstorbenen Menschen. In Gebet und Segen wird die Hoffnung auf Gottes Nähe über den Tod hinaus zum Ausdruck gebracht. Sie kann unmittelbar am Sterbebett oder später, zum Beispiel im Bestattungsunternehmen, stattfinden. Wenn Sie eine Aussegnung wünschen, sprechen Sie bitte die Pfarrerin oder das Bestattungsunternehmen darauf an.
Das Trauergespräch
Im Trauergespräch ist Raum für Fragen, Erinnerungen und Gedanken. Gemeinsam wird über den verstorbenen Menschen gesprochen und die Gestaltung der Trauerfeier vorbereitet.
Die Trauerfeier
Die evangelische Trauerfeier ist ein Gottesdienst, in dem wir Abschied nehmen, Trost aus dem christlichen Glauben suchen und den verstorbenen Menschen der Liebe Gottes anvertrauen. Die Trauerfeier kann auf dem Friedhof, im Friedwald oder in einer der drei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Weilnau stattfinden. Auch praktische Fragen – zum Beispiel der Weg von der Kirche zum Friedhof oder die Organisation der Fahrt – werden bei der Planung berücksichtigt.
Kinder bei der Trauerfeier
Kinder sind bei Trauerfeiern herzlich willkommen. Sie erleben Abschied und Trauer auf ihre eigene Weise und können durch ihre Teilnahme Teil des gemeinsamen Erinnerns und Abschiednehmens sein.
Fürbitte im Gemeindegottesdienst
Nach der Bestattung werden der verstorbene Mensch und die Angehörigen in die Fürbitte eines Gemeindegottesdienstes aufgenommen. Die Familie ist dazu herzlich eingeladen.
Gedenken am Ewigkeitssonntag
Am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres und dem Sonntag vor dem ersten Advent, wird in einem Gottesdienst aller Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Die Angehörigen erhalten hierzu eine persönliche Einladung.
Trauerbegleitung
Trauer kann schwer zu tragen sein. Manchmal hilft es, mit einem Menschen über das Erlebte, die Erinnerungen und die eigenen Gefühle zu sprechen. Seelsorgliche Gespräche und Begleitung in der Trauer sind möglich. Wenden Sie sich gerne an die Pfarrerin oder den Pfarrer Ihres Vertrauens aus unserm Verkündigungsteam oder auch an die räumlich etwas entfernteren Pfarrerinnen für Seelsorge aus dem Evangelischen Dekanat Hochtaunus.